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IHK Würzburg-Schweinfurt: Historie

Die IHK Würzburg–Schweinfurt versteht sich heute als moderne Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie vertritt rund 57 000–71 000 Unternehmen im Bezirk (z. B. Würzburg, Schweinfurt, Rhön‑Grabfeld etc.) und engagiert sich in Ausbildung, Innovation, Standortpolitik sowie internationalen Initiativen. Sie blickt auf eine lange Geschichte zurück.

1669
Handelsinnung

Gründung der Handelsinnung durch Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn, um Privilegien auswärtiger Woll‑ und Tuchhändler zu regeln

1825–1843
Entwicklung

1815 wurden die Privilegien abgeschafft, und ab 1825 regierte ein Handelsverein in Würzburg

1843
Offizielle Gründung

König Ludwig I. genehmigte 1842/43 die Einrichtung einer IHK: Übereinstimmend mit anderen bayerischen Kammern wurde die Handelskammer für Unterfranken und Aschaffenburg mit Sitz in Würzburg am 6. Juni 1843 gegründet. Erster Vorsitzender war der Kaufmann Anton Fischer.

1877
Eigenes Gebäude

Am 3. August 1877 bezog die Handelskammer ihr erstes eigenes Domizil in der Franziskanergasse.

1914
Kammerhaus

Fertigstellung des ersten repräsentativen Kammergebäudes

1927
Namensgebung IHK
  • 1917 begann IHK‑Engagement zur Main‑Donau‑Kanalisierung, ein Meilenstein der regionalen Infrastruktur
  • 1927 offizielle Umbenennung zu „Industrie- und Handelskammer“ (IHK)
1990
Neues Gebäude

16. Juli 1990 Bezug der neuen Hauptgeschäftsstelle in der Zellerau – auch ein wichtiger Impuls zur Stadtteilentwicklung.

Richtfest der Handelskammer

Wiederaufbau, 1946

Bis 1990 war die Handelskammer in der Innenstadt ansässig.

Handelskammer, 1996

Am 16. Juli 1990 bezog die IHK die neue Hauptgeschäftsstelle im Würzburger Stadtteil Zellerau.

IHK-Hauptgeschäftsstelle in Würzburg

Die Nachkriegszeit

Nach dem Zweiten Weltkrieg erwirkte Regierungspräsident Adam Stegerwald beim örtlichen Militärbefehlshaber die Erlaubnis, die Reste der Gauwirtschaftskammer in eine Wirtschaftskammer für Mainfranken zu überführen. Als Präsidenten schlug er den Generaldirektor der Würzburger Firma Koenig & Bauer vor, Dr.-Ing. Hans Bolza, der von der Militärregierung dann in dieses Amt eingesetzt wurde. Auf ihrer konstituierenden Sitzung vom 28. Mai 1945 firmierte die Kammer als „Wirtschaftskammer Mainfranken“ und bezeichnete sich als Rechtsnachfolgerin der Gauwirtschaftskammer Mainfranken, deren Vermögen und Personal (die Entnazifizierung stand noch bevor) sie übernahm. Der weiter amtierende Hauptgeschäftsführer aus der Kriegszeit Dr. jur. Wilhelm-Hugo Zapf wurde im Zuge der Denazifizierung entlassen, an seine Stelle trat für kurze Zeit der Diplomkaufmann Josef Klingler. Erst mit der Bestellung von Alfred Brandenstein im August 1947 (bis 1965) kam in die Geschäftsführung Kontinuität, dem Professor Dr. Dieter Schäfer von 1966 bis 1993 nachfolgte.

Nach Abspaltungsbestrebungen von Aschaffenburg und Schweinfurt änderte ein Reformentwurf den Namen der Kammer in „IHK Würzburg-Schweinfurt“ und sah als wesentliche Neuerung die Rotation des Präsidentenamtes im Turnus zwischen Würzburg, Schweinfurt und den Gremialbezirken vor, was die IHK-Gremialbezirke gleichgewichtig neben die beiden Städte stellte und das 1948 eingeführte Prinzip der Drittelparität vollendete. Mit der am 11. April 1961 von der Vollversammlung verabschiedeten und am 6. Juli desselben Jahres vom Wirtschaftsministerium genehmigten neuen Satzung war so nach dem Abfall Aschaffenburgs eine Lösung gefunden, die den Bedürfnissen der mainfränkischen Wirtschaft entsprach.

Neueste Geschichte

Am 16. Juli 1990 bezog die IHK die neue Hauptgeschäftsstelle im Würzburger Stadtteil Zellerau. Der Wegzug aus der Innenstadt wurde auch als Impuls für den zu dieser Zeit noch unterentwickelten Stadtteil verstanden. In Schweinfurt unterhält die IHK im Gewerbegebiet "Am Hainig" eine Geschäftsstelle.

Im Jahr 2004 wurde die alte Geschäftsführerstruktur durch eine Vorstands- und Bereichsleiterebene ersetzt. Heute bilden der Hauptgeschäftsführer und zwei Stellvertreter den Vorstand, insgesamt 12 Bereichsleiter verantworten die operativen Arbeitsbereiche.

Die IHK Würzburg-Schweinfurt ist an mehreren Einrichtungen zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft in Mainfranken beteiligt, unter anderem an der Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) GmbH, deren Hauptgesellschafter die IHK neben Stadt und Landkreis Würzburg ist.

175 Jahre Unternehmergeist

2018 begingen sechs von neun bayerischen IHKs ihr 175-jähriges Jubiläum. Unter unserem Motto "Gemeinsam unternehmen wir Verantwortung" feierte die mainfränkische IHK 175 Jahre wirtschaftliche Selbstverwaltung in Bayern.

Wie wir wurden, was wir sind Teil 2

Im Zuge unseres 175-jährigen IHK-Jubiläums, haben wir unsere Schriftenreihe "Wie wir wurden, was wir sind Teil 2: 1993-2018" als interaktiven Blätterkatalog konzipiert. Viel Spaß beim Lesen!

Zur Schriftenreihe

Ansprechpartner

Radu Ferendino

Assessor, Würzburg
Bereichsleiter Kommunikation
Kontaktformular vCard 0931 4194-319
Kontaktformular presse@wuerzburg.ihk.de